Jugendkonzept SG Biengen - Mengen - Schlatt

Vorwort, Idee

Die Jugendabteilungen der Vereine SV Biengen und DJK Schlatt arbeiten seit fast 10 Jahren zusammen. 2010 stieß der SC Mengen zu der Spielgemeinschaft dazu. Seit her spielen die Jugendspieler aus Biengen, Mengen und Schlatt in vielen Jugendmannschaften gemeinsam. Neben den Spielgemeinschaftsmannschaften stellt jeder Verein eigene Jugendmannschaften. In der Regel sind dies die G- und F- Jugend Mannschaften. Eine Zusammenarbeit dieser Mannschaften ist momentan nicht geplant, wird aber auch nicht kategorisch ausgeschlossen.
Die Jugendtrainer und Jugendvorstände treffen sich in den Trainersitzungen zum regelmäßigen Austausch und zur Entwicklung der Jugendabteilung. Durch die langjährige Zusammenarbeit und dem Wunsch diese Zusammenarbeit zu strukturieren entstand die Idee dieses Jugendkonzeptes.
Das Jugendkonzept SG Biengen- Mengen- Schlatt soll dabei helfen, die Ausbildung der Jugendspieler zu regeln. Denn die Aufgaben eines Trainers haben sich in den letzten Jahren vom reinen Übungsleiter, der Trainingsaufgaben stellt und diese koordiniert, hin orientiert zum Motivator, Fußballlehrer, Freund und Vertrauten. Daher ist eine Orientierung für die Trainer unverzichtbar. Da aber zur Jugendabteilung nicht nur Jugendspieler und Trainer gehören, sind in diesem Konzept alle Beteiligten, die für die Jugendabteilung eine Rolle spielen berücksichtigt. Dazu gehören neben den bereits erwähnten auch die Vereine und die Eltern der Jugendspieler.
Da die Jugendarbeit in Fußballvereinen inzwischen nicht nur fußballerische Aspekte berücksichtigen muss, sondern auch die pädagogisch- soziale Ausbildung im Blick haben muss, ist in diesem Konzept auf diese Seite ein besonderer Wert gelegt.


Organisation der SG, der Vereine

Die drei Vereine SV Biengen, SC Mengen und DJK Schlatt sind Fußballvereine, die dem SBFV, einem Unterverband des DFB, angehören. Durch die Zusammenarbeit im Jugendbereich der Vereine und der gemeinsamen Ausarbeitung dieses Konzeptes besteht eine enge Verbindung. Diese Verbindung hat viele Vorteile, wie Spieleranzahl, Trainings- und Spielmöglichkeiten etc. aber auch verantwortungsvolle Aufgaben, die zusammen geleistet werden müssen. Wir erlegen uns in der Jugendarbeit die Aufgaben des Ausbildens fußballerischer aber auch sozialer Kompetenzen auf. Mit der Ausbildung der Jugendfußballern und Jugendfußballerinnen wollen wir diese mit Spaßaber auch dem nötigen Ernst diese Bereiche nahebringen und vorleben. Dies beinhaltet von allen Beteiligten einen verantwortungsbewussten und respektvollen Umgang. Als Beteiligte bezeichnen wir alle, die zur Entwicklung der Kinder und Jugendlichen beitragen. Die Fußballerinnen und Fußballer, deren Eltern, die betreuenden Trainer und Co- Trainer, die Jugendvorstände und die dem Verband angehörigen Vereine. Diese Beteiligten müssen in der Ausbildung, in Informationsflüssen und in Identifikationsfragen eine Symbiose bilden. Dazu gehört eine Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen und für einander einzustehen. Eine Wiedererkennung aller Jugendspieler, egal welchen Alters, unterstützt dies.


Soziale Kompetenzen der Jugendarbeit

In diesem Bereich werden die Beziehungen unterschiedlicher Parteien gegenüber gestellt, die in der Jugendarbeit eingebunden sind. Dazu gehören, wie in Punkt 2 schon ausgeführt nicht nur Spieler und Trainer, sondern auch die Jugendabteilungs- und Vereinsverantwortlichen sowie die Eltern. Hinzugefügt wird in diesem Bereich die Gegenseite, wie Gegenspieler, Trainer der gegnerischen Mannschaften oder die eingeteilten Verbandsschiedsrichter, die zwar nicht zu den Vereinen gehören aber trotzdem eine wichtige Rolle in der Jugendarbeit einnehmen.


Der Spieler

•Jeder Spieler ist pünktlich und zuverlässig. Das heißt, er steht zu Trainingsbeginn gerichtet auf dem Trainingsplatz und kommt pünktlich zu Treffpunkten. Wer zu einem angesetzten Termin nicht erscheinen kann meldet sich beim Trainer/ Betreuer ab.
•Jeder Spieler verhält sich respektvoll gegenüber den Mitspielern, den Trainern und Betreuern. Das heißt er begrüßt jeden Mitspieler, Trainer und Betreuer, spricht höflich und sachlich mit allen und kritisiert konstruktiv.
•Jeder Spieler geht sportlich und fair mit den Gegenspielern, deren Trainer und Betreuer und den Zuschauern um. Das heißt, dass er Fouls und Verletzungen der Gegenspieler vermeidet, sich entschuldigt und den liegengebliebenen Spielern aufhilft. Auseinandersetzungen mit Gegenspielern werden ruhig und sachlich geklärt. Mit Trainern und Betreuern der anderen Mannschaft geht jeder Jugendspieler während des Spiels respektvoll um. Vor den Spielen begrüßt jeder Spieler die Gegenspieler, Trainer und Betreuer. Hineinrufe oder eventuelle Provokationen von Zuschauern ignoriert jeder Jugendspieler.
•Jeder Spieler respektiert und akzeptiert die Entscheidungen der Schiedsrichter. Das heißt, er akzeptiert die Entscheidungen der Schiedsrichter und konzentriert sich auf das Spiel. Unstimmigkeiten werden sachlich und ruhig nach dem Spiel besprochen.
Jeder Spieler steht zur Jugendabteilung und zu seinem Verein. Das heißt, er geht mit allen Jugendspielern und Verantwortlichen der Jugendabteilung und allen aktiven Spielern und Verantwortlichen der Vereine, respektvoll um. Ein gewisses Maß an Loyalität gegenüber der Jugendabteilung und den Vereinen wird von jedem Jugendspieler erwartet.
•Jeder Spieler respektiert das Eigentum anderer. Das heißt, dass jeder Spieler dafür sorgt, mit Trainingsmaterialien, Einrichtungen und sonstigen zur Verfügung gestellten Gegenstände sorgsam umgeht. Das Vermeiden und richtige Entsorgen von Müll gehört ebenso dazu.
•Jeder Spieler hat das Recht auf Rückmeldung. Das heißt, dass er sich nach Absprache über seine Entwicklung informieren kann und Rückmeldungen von den Trainern und Betreuern erhält.
•Jeder Spieler hat das Recht auf Mitbestimmung. Das heißt, dass jeder Spieler die Möglichkeit hat sich in die Jugendvorstandschaft wählen zu lassen oder seine Belange in diese einzubringen.


Der Trainer/ der Betreuer

•Jeder Trainer/ Betreuer ist für seine Spieler da. Das bedeutet, dass die Trainer/ Betreuer während dem Training und den Spielen der Aufsicht nachgehen, sich um Probleme der Spieler kümmern und auch für außerfußballerische Schwierigkeiten ein offenes Ohr haben.
•Jeder Trainer/ Betreuer erarbeitet eigenständig ein Trainingsprogramm. Das heißt, dass jeder Trainer im Trainerteam der entsprechenden Jugend Trainingsmethoden auswählt, die sich an den im Jugendkonzept angegebenen orientieren und für alle Spieler differenziert spaß- und erfolgversprechend sind.
•Jeder Trainer/ Betreuer ist ein Vorbild für die Jugendspieler. Das bedeutet, dass jeder Trainer/ Betreuer sich so verhält, wie er es auch von seinen Spielern erwartet. Der Begriff des Vorbilds ist aber auch auf weitere Punkte zu erweitern. So ist es wünschenswert, dass sich jeder Trainer/ Betreuer auch mit dem Thema Drogen vorbildlich verhält.
•Jeder Trainer/ Betreuer verhält sich respektvoll gegenüber den eigenen Spielern. Das heißt, er spricht höflich und sachlich mit den Spielern. Kritik am Einzelnen wird mit der Einzelperson sachlich besprochen.
•Jeder Trainer/ Betreuer verhält sich vorbildlich gegenüber den Gegenspielern, dessen Trainer und Betreuer und den Zuschauern. Das heißt, er spricht höflich und sachlich mit den Gegenspielern und deren Trainer/ Betreuer. Die Begrüßung und Auskünfte über die Räumlichkeiten bei Heimspielen gehören ebenfalls dazu. Während der Spiele lebt jeder Trainer/ Betreuer den Spielern eine respektvolle und sachliche Diskussionsart mit allen beteiligten vor.



•Jeder Trainer/ Betreuer respektiert und akzeptiert die Entscheidungen der Schiedsrichter. Das heißt, er akzeptiert die Entscheidungen der Schiedsrichter und konzentriert sich auf seine Mannschaft und das Spiel. Unstimmigkeiten werden sachlich und ruhig nach dem Spiel besprochen.
•Jeder Trainer/ Betreuer verhält sich respektvoll gegenüber den Mitgliedern der Jugendabteilung und der Vereine. Das heißt, er begrüßt jeden höflich und er verhält sich loyal zur Jugendabteilung und zu seinem  Verein.
•Jeder Trainer/ Betreuer hat das Recht auf Mitbestimmung. Jeder Trainer/ Betreuer kann an den Jugendsitzungen teilnehmen, Belange einbringen und Mitgestalten sowie sich in den Jugendvorstand wählen lassen.


Die Jugendabteilung/ Die Vereine

•Die Jugendabteilung bietet außerfußballerische Aktivitäten an. Neben den Trainings- und Spieltagen gehören auch Kurzausflüge, Jugendlager und weitere Aktivitäten in unregelmäßiger Häufigkeit zum Programm der Jugendarbeit.
•Die Vereine unterstützen die Jugendabteilung. Das heißt, dass der Verein dafür sorgt, dass passende Trainingsmaterialien wie Bälle, Hütchen etc. ausreichend vorhanden sind. Ebenso bieten die Vereine Trainings- und Spielmöglichkeiten auf dem Sportgelände. Sie sorgen dafür, dass die Jugendspieler, auch Gästespieler, angemessene Umkleide- und Duschmöglichkeiten haben und zum Spielbetrieb mit Getränken versorgt werden.
•Die Vereine koordinieren die Jugendabteilung.  Das heißt, dass die Vereine regelmäßig über die Arbeiten informiert werden und nötigenfalls Unterstützung bieten.

Die Eltern

•Die Eltern unterstützen ihre Kinder/ Jugendlichen. Gerade für junge Spieler ist es wichtig Sicherheit und Orientierung in neuen Situationen zu haben, daher ist es wichtig, als Eltern die Kinder in der ersten Zeit zum Training zu begleiten. Bei Spielen drückt die Anwesenheit der Eltern Respekt und Anerkennung für das eigene Kind aus und ist daher auch sehr wichtig.
•Die Eltern verhalten sich respektvoll gegenüber den Spielern. Das heißt, sie unterstützen die Spieler während den Spielen in einer aufbauenden und motivierenden Art. Auch die Gegenspieler und deren Trainer/ Betreuer werden respektvoll behandelt.
•Die Eltern verhalten sich respektvoll gegenüber den Trainern/ Betreuern. Das heißt, sie unterstützen die Trainer/ Betreuer bei deren Arbeit und akzeptieren deren Meinung und Entscheidungen.
•Die Eltern respektieren und akzeptieren die Entscheidungen der Schiedsrichter. Das heißt, sie akzeptieren die Entscheidungen der Schiedsrichter und konzentrieren sich auf das Anfeuern der Mannschaft.
•Die Eltern stehen zur Jugendabteilung und zum entsprechenden Verein. Das heißt, sie gehen mit allen Jugendspielern und Verantwortlichen der Jugendabteilung und allen aktiven Spielern und Verantwortlichen der Vereine, respektvoll um. Bei Festlichkeiten unterstützen sie die Vereine und die Jugendabteilung. Das Reinigen der Trikots sollte nach Absprache mit den Trainern von den Eltern erfolgen.
•Die Eltern haben ein Recht auf Rückmeldung. Das heißt, dass sie sich nach Absprache über die Entwicklung ihrer Kinder informieren können und Rückmeldungen von den Trainern und Betreuern erhalten.
•Die Eltern haben das Recht auf Mitbestimmung. Das heißt, dass alle Eltern die Möglichkeit hat sich in die Jugendvorstandschaft wählen zu lassen oder ihre Belange in diese einzubringen.
•Die Eltern haben die Pflicht ihre Kinder/ Jugendlichen anzumelden. Aus versicherungstechnischen Gründen ist es unabdingbar, dass jeder Jugendspieler in einem der drei Partnervereine angemeldet ist.


Fußballerische Kompetenzen der Jugendarbeit

Neben den sozialen Kompetenzen, die in diesem Konzept ausgeführt sind sollen in diesem Bereich die fußballerischen Kompetenzen ausgeführt werden. Dabei sollen die Trainer und Betreuer aber nicht zu stark eingeschränkt werden, sondern es sollen ihnen Leitideen gegeben werden, an denen sie sich in der eigenständigen Entwicklung der Trainingspläne und Trainingseinheiten orientieren können. Grundsätzlich sollen in den ersten Jahren des Fußballausbildung besonders Akzente auf den Spaß und den Umgang mit dem Ball gelegt werden. Wenn auch der Spaß nie fehlen darf wird die Ausbildung in den höheren Altersklassen immer mehr auf die technischen und taktischen Fähigkeiten Wert gelegt und diese erlernt. Die letzten Juniorenjahre sollen als Vorbereitung für die Aktivmannschaften genutzt werden und somit auch in Abstimmung mit den sportlichen Leitungen der Vereine ablaufen.
Der DFB hat für die Fußballausbildung Leitlinien erstellt, die die Ausbildung strukturieren. An diesen Leitlinien wollen wir uns orientieren und haben daher diese Leitlinien für den Bereich „Fußballerische Kompetenzen“ übernommen. Im Folgenden sind einige Inhalte vom DFB übernommen. Gelegentlich sind Inhalte gekürzt. (www.training-wissen.dfb.de) Die angedachten Spielsysteme des DFB werden von unserem fußballerischen Konzept nicht im vollen Maße übernommen, zwar sind diese erstrebenswert, doch sollen die Trainer eigenständig, in Rücksichtnahme auf die zur Verfügung stehenden Spieler, das passende Spielsystem erarbeiten und weiterentwickeln. Die Einführung der Viererabwehrkette bei 11er Mannschaften soll ebenso mittelfristig fester Bestandteil in unserer Jugendabteilung einnehmen, liegt aber trotzdem in der Verantwortung der Trainer, die je nach Spielerpotential abwägen, welches Spielsystem das richtige ist.



Bambinis

Bei den Bambinis geht es vor allem darum, den Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Der Trainer ist hier noch nicht die Autoritätsperson, deren Anweisungen unbedingt zu befolgen sind, sondern eher der große Freund, der tolle Spielideen hat und auch gerne mal selbst dabei mitmacht.
Im Vordergrund stehen vielseitige Bewegungsspiele mit und ohne Ball, die die Kinder keinesfalls überfordern. Auch Regeln sollten so einfach wie möglich gehalten werden. Deshalb reden wir hier auch nicht von Trainingseinheiten, sondern von Spielstunden.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das soziale Miteinander. Zwar haben die Kinder in den KiTas und Kindergärten meist bereits gelernt, sich in einer größeren Gruppe zurechtzufinden, doch ist das Verhalten einer "Fußballmannschaft" eben doch oft etwas anderes.
Training
•Einfaches Laufen und Bewegen: Fang- und Tunnelspiele, Blancieren, Koordination  30%
•Einfache Aufgaben mit Ball: Ballführen, Ballkontrolle (Annahme), Torschuss, Werfen  20%
•Kleine Spiele mit Ball: Platzwechselspiele, Einzel- oder Teamwettbewerb  20%
•Kleine Fußballspiele: 4 gegen 4 auf kleinem Feld mit und ohne Tore (Linientore)  30%
Spiel:
•Alle sollen spielen: Also auch die "Guten" mal draußen  lassen!
•Möglichst viele Tore erzielen!
•Das Ergebnis ist zweitrangig: Der Spaß steht im Vordergrund!
•Kein vorgeschriebenes Spielsystem
Coaching:
•Die Freude am (Fußball-)Spiel entwickeln und ständig fördern
•Die Teamfähigkeit (Gemeinsam macht's mehr Spaß) langsam entwickeln
•Der Trainer ist der "große Freund" der Kinder!


F- Junioren

Die F-Junioren sollen langsam die Basistechniken erlernen. Um jedem Kind die so wichtigen vielen Ballkontakte zu ermöglichen, halten wir die Übungsgruppen klein und ermuntern die Kinder, möglichst oft mit beiden Füßen zu spielen.
Das grundlegende Lehrprinzip ist das Vormachen – Nachmachen. Zeit- und Leistungsdruck haben sie lediglich bei Wettbewerben und Staffelspielen, dann aber auch mehr im Sinne des Anfeuerns durch Trainer und Mitspieler. Natürlich sollen sie in den "Wettspielen" auch eine gewisse Ordnung einnehmen.
Hier bietet sich das 3-3 im Rotationsprinzip an, wobei aber alle angreifen dürfen und sollen. Obwohl ein Sieg immer schön ist, aber auch schnell vergessen wird, soll jedes Kind etwa gleich große Spielanteile erhalten. Also bleiben auch die besseren Spieler öfter mal draußen!
Viele Übungen, viele Ballkontakte, viele Spiele
Training:
•Vielseitiges Laufen und Bewegen: Fang-und Tummelspiele, Balancieren, Koordination  15%
•Vielseitige Aufgaben und Spiele mit Ball: Platzwechselspiele, Jonglieren  15%
•Basistechniken: Dribbling, Innenseitstoß, An- und Mitnahme flacher Bälle, Spannstoß  20%
•Freie Fußballspiele in kleinen Teams: max. 4 gegen 4 (kleines Feld mit/ohne Tore)  50%

Spiel:
•Alle sollen spielen (auch die "Guten" mal draußen lassen)!
•Möglichst viele Tore erzielen. Der Spaß am Fußball ist wichtiger als das Ergebnis!
•Spielsystem 3-3: Die Abwehrspieler spielen mit nach vorne, die Stürmer mit nach hinten.
•Keine festgelegten Positionen für einzelne Spieler: Die Vielseitigkeit aller Kinder fördern!

Coaching:
•Die Freude am (Fußball-)Spiel weiterentwickeln und ständig fördern.
•Die Teamfähigkeit weiterentwickeln.
•Der Trainer ist der "große Freund" der Spieler.


E- Jugend

Bei den E-Junioren dominieren zu Beginn des Trainings weiterhin vielseitige Bewegungen. Gleichwohl tragen wir dem deutlich verbesserten Koordinationsvermögen Rechnung und "individualisieren", indem wir die fußballspezifischen Techniken verfeinern: Das Dribbling wird zielgerichteter und schneller, Finten wie Ausfallschritt und Übersteiger werden eingeführt.
Der Ball steht im Mittelpunkt und das Fußballspielen rückt immer mehr in den Vordergrund. Dabei vermitteln wir langsam einfache taktische Verhaltensmuster wie Freilaufen und Anbieten.
Techniken verbessern, einfache Taktiken einführen

Training:
•Vielseitige sportliche Aktivitäten: Jonglieren, Lauf-/Fangspiele, Koordination  15%
•Vielseitige Aufgaben und Spiele mit Ball: Handball, Basketball usw.  15%
•Kindgemäße Technikübungen: Tempodribbling, Grobform Finten, Kopfball geradeaus  20%
•Fußballspiele in kleinen Teams auf kleinem Feld mit und ohne Tore  50%

Spiel:
•Alle sollen spielen (auch die "Guten" mal draußen lassen)!
•Möglichst viele Tore erzielen!
•Ergebnis ist zweitrangig: Der Spaß soll im Vordergrund stehen!
•Bereits bekannte (Kleinfeld-)Spielsysteme können genutzt werden.

Coaching:
•Die Freude am (Fußball-)Spiel entwickeln und ständig fördern
•Teamfähigkeit (gemeinsam macht's mehr Spaß) langsam entwickeln
•Der Trainer als "großer Freund" der Spieler


D- Jugend

Technik, Technik, Technik und natürlich auch schon die Grundlagen der Taktik stehen hier auf dem Lehrplan. Die jetzt sehr hohe Koordinationsfähigkeit verpflichtet geradezu zu einer systematischen Verfeinerung der fußballspezifischen Techniken.
Im taktischen Bereich erfolgt die Umstellung auf das 50 x 70 Meter Feld. Das 3-2-3 (aber ohne Libero!) ist eine gute Weiterführung des 3-3-Systems. Die 12- und 13-Jährigen verstehen bereits taktische Prinzipien, so dass sie z. B. Überzahl am Ball gezielt, wenn auch oft etwas ungeordnet herstellen können.
Wichtig: Auch auf dem 50 x 70 Meter Feld dürfen Abwehrspieler Tore schießen! Deshalb üben wir regelmäßig das sichere Pass- und Zusammenspiel.
Die besten Lernvoraussetzungen unbedingt nutzen!

Training:
•Spielerische Fitnessschulung: Koordination, Parcours, 1 gegen 1, Handball, Staffeln  20%
•Systematisches Techniktraining: Dribbling, Finten, Schusstechniken, An-/Mitnahme  20%
•Individual- und gruppentaktische Grundlagen: 1 gegen 1, Hinterlaufen, Doppelpass  20%
•Fußballspiele mit Schwerpunkten und freies Spielen: Überzahl, auf mehrere Tore usw.  40%

Spiel:
•Alle sollen spielen. Möglichst viele Tore erzielen.
•Das Ergebnis wird wichtig, ohne die Philosophie zu dominieren: Der Spaß steht im Vordergrund!
•Systeme: 3-2-3 oder 3-3-2. Außenverteidiger spielen offensiv, Spitzen verteidigen mit.
•Positionen noch nicht festlegen (Vielseitigkeit)!

Coaching:
•Freude am Fußballspiel und die Teamfähigkeit weiterentwickeln
•Trainer achtet zunehmend auf Disziplin: Weg vom "großen Freund" hin zum sportlichen Leiter


C- Jugend

Mit der jetzt meist einsetzenden Pubertät verändert sich auch das Training: Wir müssen auf die individuellen, unterschiedlichen Entwicklungsphasen eingehen und gegebenenfalls individuell reagieren. Kurz gesagt: Die Stärken stärken, die Schwächen abbauen, aber immer unter Beachtung dessen, was der jeweilige Spieler gerade physisch und psychisch zu leisten imstande ist´.
"Auf dem Platz" kommt die mannschaftsinterne Hierarchie hinzu, die der Trainer beobachtet und bei Bedarf korrigiert. Nicht immer ist der Größte und Lauteste auch der kommende Führungsspieler! Das Spielsystem behalten wir bei (4-4-2 oder 4-3-3). Eine endgültige Positionsspezialisierung findet noch nicht statt, wenngleich wir durchaus Positionstechnik und -taktik verbessern. Variabilität und Kreativität sind wichtiger als starre taktische Abläufe.
Jeder ist anders – und will/muss so behandelt werden

Training:

•Ergänzende fußballspezifische Fitness mit Ball: Technik-Rundläufe, 1 gegen 1 usw.  20%
•Technikintensivtraining: Techniken festigen/automatisieren (Passfolgen, Rundlauf)  20%
•Individual-und gruppentaktische Grundlagen: Zweikampf, Ballorientierung  20%
•Fußballspiele mit Schwerpunkten und freies Spielen: Über-/Unterzahl, auf 6 Tore usw.  40%

Spiel:
•Alle sollen spielen. Viele Tore erzielen. Ergebnis ist wichtig, steht aber nicht im Vordergrund!
•Positionen noch nicht festlegen, aber die Stärken verbessern und die Schwächen beheben!

Coaching:
•Teaminterne Hierarchien und Verantwortungsbewusstsein schaffen
•Die Freude am Fußballspiel und die Teamfähigkeit weiterentwickeln


B- & A- Jugend

Mehr oder weniger kurz vor dem Übergang ins Erwachsenenalter achten wir vor allem auf Ernsthaftigkeit und Leistungswillen unserer Spieler. Sie sind einerseits in der Lage, in bestimmten Bereichen mitzusprechen, neigen aber andererseits auch zu allerlei "Unfug".
Jetzt sollte eine strukturierte Mannschaftshierarchie bestehen. Die Trainingsabläufe werden intensiver und komplexer, allerdings nicht auf Kosten individueller, auch positionsspezifischer Fähigkeiten. Folglich vertiefen und erweitern wir das Verhalten innerhalb des Spielsystems.
Die taktische Lernfähigkeit ist jetzt so weit fortgeschritten, dass wir nicht nur als Mannschaft in Angriff und Abwehr kompakt agieren wollen, sondern die Spieler auch mit der Doppel-Sechs im flachen 4-4-2 oder sogar im 4-2-3-1 vertraut machen können.
Ernst nehmen – der Trainer die Spieler, die Spieler den Trainer

Training:
•Systematische fußballspezifische Fitness: Parcours, 1 gg. 1 bis 11 gg. 11, Intervalle  20%
•Positionsspezifisches Techniktraining: Drehung zum Torabschluss, Flanken, Pässe  20%
•Gruppen- und Mannschaftstaktik: Vertiefung der Grundlagen; Flügelspiel, Pressing  20%
•Fußballspiele mit Schwerpunkten: Ballorientierung, Umschalten, Positionsspiel usw.  40%

Spiel:
•Alle sollen spielen. Das Ergebnis ist wichtig, dominiert aber nicht die Philosophie!
•Systeme: 4-4-2 mit Raute, 4-4-2 flach, 4-3-3, 4-2-3-1, 4-3-2-1
•Positionsspezialisierung beginnt, aber die Stärken verbessern und die Schwächen beheben!

Coaching:
•Team-Hierarchien, Eigeninitiative und Verantwortung fördern, in Entscheidungen einbinden
•Freude am Fußball und Teamfähigkeit weiterentwickeln
•Disziplin und Ordnung; Identifikation mit dem Verein schaffen
•Altjahrgänge an das Seniorentraining heranführen

 

Hier kann man das Jugendkozept als pdf downloaden

Sponsoren

Loading
http://sc-mengen.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/sponsoren.druckerei_ottgk-is-94.giflink
http://sc-mengen.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/sponsoren.fliegaufgk-is-94.jpglink
http://sc-mengen.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/sponsoren.gantergk-is-94.jpglink
http://sc-mengen.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/sponsoren.kaltenbachgk-is-94.jpglink
http://sc-mengen.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/sponsoren.sparkassegk-is-94.giflink
http://sc-mengen.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/sponsoren.logo_svbgk-is-94.jpglink
http://sc-mengen.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/sponsoren.vfmgk-is-94.giflink
http://sc-mengen.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/sponsoren.volksbankgk-is-94.giflink
http://sc-mengen.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/sponsoren.waiblgk-is-94.giflink
http://sc-mengen.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/sponsoren.waltergk-is-94.giflink
http://sc-mengen.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/sponsoren.logo-wm-claimsgk-is-94.jpglink

Aktivitäten

Sa Nov 25 @09:00 -
Papiersammlung

Besucher

72933
HeuteHeute0
Dieser MonatDieser Monat0
 Insgesamt Insgesamt72933
54.158.212.93
UNITED STATES
US

This page uses the IP-to-Country Database provided by WebHosting.Info (http://www.webhosting.info), available from http://ip-to-country.webhosting.info